Victor

Andreas Fiechter


Charaktereigenschaften:

Immer mehrere Dinge am Laufen, sonst wird es dem Victor schnell mal langweilig. Die Projekte gehen ihm aber nie aus. Eigentlich ein ganz friedlicher Mensch, auf die Palme bringt man ihn bei den Proben, wenn man mehr quatscht anstatt spielt

Wo komme ich her

In Twann geboren, mit dem Job immer Wohnort gewechselt, seit 1990 in Schernelz und da bringt man mich nicht mehr weg.

Wenn ich nicht gerade Musik mache,
dann bin ich im Rebberg anzutreffen oder baue irgendwas am Haus um. Wenn es Wind gibt, wird gesegelt. Ach ja, wenn die Zeit reicht, hab ich noch einen Job in Bern.

Wie ich zu meinem Instrument gekommen bin:

Schon als Kind Gitarre gespielt, erste Band mit 14 Jahren, akustische Gitarre verstärkt mit alten Radio’s, wenn man richtig laut stellte, tönte es wie eine richtige elektrische Gitarre. Mit 19 Jahren entdeckte ich meine Leidenschaft für Bass. Bis 1989 immer in diversen Bands Elektro-Bass gespielt, dann folgte eine lange Pause bis im November 2014. Mit 19 Jahren Kontrabass gekauft und einige wenige Stunden Unterricht genommen, seit damals nie mehr gespielt. Seit Dezember 2015 bring ich mir das Kontrabass spielen bei.

Meine spezielle Beziehung/Geschichte, die ich mit meinem Instrument habe 

In all den Jahren zuvor war der G&L L.2000 mein Hauptinstrument. Noch heute liebe ich den Sound und habe das Gefühl, dass er je älter desto besser tönt. Besonders geeignet für Funky-Sound. Bei Take all Jazz war am Anfang der Ibanez Roastar Fretless mein Hauptinstrument. Weiss eigentlich gar nicht wie alt er ist. Für Jazz einfach toll so ein Fretless. Meine brasilianische Akustik-Gitarre Giannini Jahrgang 1972 ist mir ebenfalls ans Herz gewachsen. Mit Jahrgang 1978 ist mein Kontrabass auch schon in die Jahre gekommen. Er stammt aus der ehemaligen DDR, Marke: „VEB“(Volks eigener Betrieb). Weil er 37 Jahre lang nicht gespielt wurde, entstanden Standschäden. Da gab es eigentlich nur eins, zu Georg Pianzola bringen in die Kontrabass Klinik. Was Georg Pianzola aus diesem „Budget-Bass“ rausholte ist unglaublich. Der tönt jetzt wie ein richtiger Jazz Kontrabass. Jetzt macht das Lernen richtig Spass. Auf Weihnachten 2016 habe ich mir meinen Traum vom 5-Saiter E-Bass erfüllt, einen Musicman Sting Ray 5. Ein tolles Instrument.

Wie ich zu Take all  Jazz gekommen bin:

Schon als Danny mit Brusi und mir im Gemeinderat waren, wollte Brusi unbedingt eine Gemeinderatsband gründen. Nach etwa zwei Jahren stürmen ist es ihm endlich gelungen.
Danke lieber Brusi, jetzt könnte ich mir ein Leben ohne Musik und Band kaum mehr vorstellen. Der Mittwoch als Probetag ist im Kalender mit "endet nie" eingetragen.

Musiker, die mich geprägt haben:

In der Jugendzeit war es eher Rockmusik wie Led Zeppelin. In den 80er kam ich dann irgendwie auf Smooth Jazz wie George Benson, David Sandborn, Tom Scott, Bob James, Marcus Millerr, Noch heute verpasse ich möglichst kein Konzert in der Schweiz von Lee Ritenour, auch Candy Dulfer ist ein absolutes Muss. Als Schweizer Musiker beeindrucken mich Peter und Walter Keiser. Die LP die sie mal gemacht haben, höre ich immer wieder gerne. Dank Danny hat sich mein Spektrum im Jazz nun verbreitert. Als Bassisten bewundere ich Tom Kennedy und Brian Bromberg.